Windows 7 End of Support – Upgrade oder Virtualisierung

Windows 7 End of Support – Upgrade oder Virtualisierung

Der Support von Windows 7 endet im Januar 2020. Das heißt, dass Updates auf normalem Wege nicht mehr bereitgestellt werden. Neben den bereits eingestellten Funktionsupdates erhalten Windows 7 Benutzer also auch keine Sicherheitsupdates mehr. Sicherheitsupdates schützen einen Computer fortlaufend vor neuen Gefahren und werden in regelmäßigen kurzen Intervallen eingespielt. Fallen die Entwicklung und Bereitstellung solcher Updates weg, sind Systeme schnell veraltet und ungeschützt und stellen eine Gefahr für das gesamte Netzwerk da.

Warum geht Windows 7 End of Support?

Jedes Windowsbetriebssystem hat einen Lebenszyklus. Für Windows 7 nähert dieser sich nun seinem Ende.
Der Lebenszyklus beginnt mit dem Release und endet mit der Einstellung des Supports durch den Hersteller.

Diesen Lebenszyklus zu kennen, hilft Ihnen dabei sich auf die bevorstehende Entscheidung
vorzubereiten.

Windows 7 geht End of Support – Was soll ich tun?

Die meisten Unternehmen haben bereits eine harmonisierte Umstellung der Client-PCs auf Windows 10 durchgeführt.

Windows 10 ist ein modernes Betriebssystem mit neuen Features und Sicherheitsfunktionen über die Windows 7 nicht verfügt. Windows 10 erhält fortlaufend Versionsupdates und mit diesen Versionsupdates jeweilige neue End Of Supportdaten. Wer sein Windows 10 also aktuell hält, läuft nicht in Gefahr, eines Tages keine Updates mehr zu erhalten. So der aktuelle Stand.

Somit macht ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 dann Sinn, wenn die vorhandene Hardware aktuell ist und Herstellersupport für den Einsatz von Windows 10 besteht.
Andernfalls sollte alte Hardware gegen neue PCs mit Windows 10 ausgetauscht werden.

Eine mögliche Alternative zu dem Upgrade auf Windows 10 bietet die Einführung einer virtualisierten Windowsumgebung und die Nutzung von „Thin Clients“, bei denen Windows nicht auf dem Endgerät  installiert und lizensiert wird.
Thin Clients dienen als reines Zugriffsgerät auf diese virtuellen Windowsumgebung. Die Betriebskosten solcher Endpunkte sind sehr gering. Hinzu kommt, dass Thin Clients platzsparend und wartungsarm sind.
Bei einem Ausfall kann ein Thin Client schnell gegen einen neuen ausgetauscht werden, ohne erneuten Konfigurationsaufwand.

Sie können mit Thin Clients weiterhin wie gewohnt in einem Windows-Umfeld arbeiten und Windows
Features auf zentraler Terminalserverebene nutzen, Endpunkte zentral verwalten, administrieren und Betriebskosten reduzieren.

Benötigen Sie weitere Beratung oder Unterstützung? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.